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Texte zur Inspiration

liebe Les*

um den dingen ihre zeit zu lassen leben wir in unsere fragen hinein, und finden dabei immerwieder schätze, die wir in worte fassen. den mut, das eigene leben als forschende zu leben und zu teilen, was dabei ans licht kommt, auch wenn es machmal unangenehm, aufregend oder ungewöhnlich ist, wollen wir gerne auch hier, über unsere eigenen texte einladen. zu einem großen teil sind sie in dem selbstgegründeten und herausgegebenen Magazin Projekt erschienen: TAU – magazin für barfußpolitik. wir freuen uns über mit-teilen und an-klänge in euch.

Träume für Alle! (pdf) – Christian, TAU Magazin „Tanz der Polaritäten“

wirken aus dem moment heraus, in dem die zukunft entsteht (pdf) – Irma, TAU Magazin 01
und, was arbeitest du? – so schnell kann mir die frage entgegenkommen, jeden tag. ich hole tief luft und lausche schüchtern und erwartungsvoll in mein gedankenmeer, was diesmal wohl als erstes auftaucht … ich kann mich leicht selbst überraschen, so vielfältig und wandelreich ist mein wirken. doch diesmal langweilt mich die frage. ich bleibe hängen am WAS und in der öde drum herum verdichtet sich eine neue frage: WIE will ich wirken? stille.

Was verdiene ich wirklich (pdf) – Christian im TAU „Wirtschaften in der Zwischenzeit“
Geld, eine heikles Thema. Da tauchen schon einmal Emotionen auf, wenn wir uns dem Nehmen und Geben widmen. Geld ist wichtig in der heutigen Welt, bloß wie gehe ich damit um, wieviel brauch ich? Als Ausgleich für mein Leiden, oder als Bestärkung für meine Berufung? Und was steckt nochmal eine Ebene dahinter, das Geld so groß macht, soviel Aufmerksamkeit nimmt?!

genug (pdf) – Irma in TAU Magazin 2/2012
leistungskultur – trauma mit subtileren gräueltaten als den lauten. wie das naziregime, in dem bestimmte menschen nicht gleichwertig, ja nicht einmal als menschen anerkannt wurden. die ohnmacht, erbin eines kulturkreises zu sein, in dem menschen strategisch vernichtet wurden. das trauma, von natur aus nicht gut genug zu sein und einen teil von mir verleugnen, verstecken zu müssen. wie die hexenverfolgungen, jahrhundertelange unterdrückung selbstermächtigter menschen, die mit magie und mystik umzugehen wussten. jahrhunderte allgemeiner geringschätzung von frauen, vom ausschluss von öffentlich machtvollen positionen bis zu strategischen vergewaltigungen im krieg. wenn andere über mein leben entscheiden – das trauma eines kulturverlustes an eigenmächtigkeit. subtiler eben, doch wesentlich für den verlust der freude am eigenmächtigen wirken und sein.

Im Spiegel der Natur – und einer Gemeinschaft (pdf) – in TAU Magazin 2/2012

Prägende Erfahrungen wollen erzählt und gehört werden … Sie wollen ihren Ausdruck finden, um uns in unserer Einzig- und Gemeinsamkeit zu bestärken. Tag für Tag tauschen wir viele unserer Erlebnisse in Gesprächen und Begegnungen aus. Doch es gibt Eindrücke und Bewegungen, die eher verborgen, unberührt bleiben. Weil sie schwierig zu erzählen sind, weil sie schmerzhaft und schattenbehaftet sind, weil sie uns zu groß und heilig erscheinen. Und weil wir Teile unserer Geschichte noch nicht kennen …

Das zwölfseitige Dossier „Vom Wachstumsparadigma zur Beziehungskultur“ (pdf) anlässlich der internationalen Konferenz „Wachstum im Wandel“. Unkonventionell, ermunternd, voller Wege zur Fülle.

Übungen und Praktisches:

Traumübungzwei einladungen zumträume wecken und träume haben :o)

Arbeitschecklist – ein paar inspirationen, wie sich wertvolles tun und wertvolles sein im arbeiten bewusst verbinden lassen – für sich selbst wie
auch für das team: als einladung, die eigenen individuellen formen dafür zu finden. wir sind da selbst lernende.

NaturübungNimm dir einen (Halb-)Tag Zeit und lass dich zu einer Gegend führen, die dich intuitiv anzieht. Lass alle Ablenkungsmittel zu Hause oder abgedreht, vielleicht auch nur ausreichend Wasser als „Nahrung“...

Zeitdyade – eine dyade als einladung, dir zeit zu nehmen, um in dich selber und einen anderen menschen hineinzulauschen über das wesen der zeit.